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| 30.07.2021

Traditionelle Chinesische Medizin: Ein holistischer Ansatz durch Yoga ergänzt

Für die meisten ernsthaften Praktizierenden ist Yoga ein Lebensstil, der weit über die tägliche Yogapraxis hinausgeht. Es schmiedet eine so starke Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele, die sich oft auf viele andere Aspekte des täglichen Lebens überträgt. Tatsächlich entstand Yoga mit der primären Absicht, körperliche Gesundheit mit geistiger Balance und emotionaler Ruhe zu verbinden.

Yoga unterstützt einen Lebensstil, in dem Harmonie, Dankbarkeit, Ruhe und positives Denken genauso im Mittelpunkt stehen wie die körperliche Gesundheit. Diese Prioritäten machen Yoga zu einer ganz eigenen und unglaublich kraftvollen Form der ganzheitlichen Therapie.

Man könnte sogar sagen, dass Yoga ein eigenes umfassendes und integratives Gesundheitssystem ist, da hierbei Geist und Körper zusammenarbeiten, um das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Atemübungen, Meditation und körperliche Praxis werden zu einem Ganzen kombiniert.

Die einzelnen Posen fördern ein tieferes Gefühl der Verbundenheit und der körperlichen und geistigen Ausrichtung. Achtsames Dehnen, Ruhe und Disziplin steigern das allgemeine Wohlbefinden und unterstützen eine Vielzahl von Prozessen im Körper, einschließlich der Nebennierenaktivität und des hormonellen Gleichgewichts.

Vor diesem Hintergrund macht es nur Sinn, dass Yoga eine hervorragende Ergänzung zur Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sein kann. Schauen wir uns an, wie diese beiden ganzheitlichen Ansätze für einen noch größeren Nutzen kombiniert werden können.

1. Traditionelle Chinesische Medizin und Yoga gehen Hand in Hand

Wenn man sich die Ursprünge der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und des Yoga ansieht, scheinen sie zwei völlig unterschiedliche ganzheitliche Therapien zu sein. Immerhin hat Yoga seinen Ursprung um 3.000 v. Chr. in Indien, während TCM in China seit mehr als 3.500 Jahren praktiziert wird.

Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass die beiden Praktiken sich gegenseitig beeinflusst haben. Obwohl jede ihren Ursprung in ihrer eigenen Kultur hat, folgen beide dem gleichen Grundprinzip: Das Gleichgewicht von Geist und Körper steht im Mittelpunkt optimaler Gesundheit und optimalen Wohlbefindens. 

Praktizierende stellen fest, dass die Kombination dieser beiden alten Traditionen noch bessere Ergebnisse bringen kann. Die Ergänzung von TCM um eine regelmäßigen Yogapraxis kann dabei helfen, sich des eigenen Körpers auf einer tieferen Ebene bewusst zu werden. Diese tiefere Verbindung zwischen Geist und Körper kann helfen, Balance zu erreichen und sowohl die geistige als auch die körperliche Gesundheit zu unterstützen.

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2. Die Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin

Um zu verstehen, wie die Traditionelle Chinesische Medizin die Yogapraxis unterstützen kann, ist es hilfreich, die Grundlagen der TCM zu verstehen.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin bewegt sich die als Qi bekannte Energie durch zwölf Meridiane, wobei jeder Meridian ein bestimmtes Organ repräsentiert. Diese Meridiane verbinden auch die inneren Organe mit der Haut.

Wenn Qi frei durch diese Meridiane fließen kann, fördert es das Gleichgewicht und unterstützt eine gesunde Organ- und Körperfunktion. Wenn das Qi hingegen blockiert ist, führt dies zu Krankheiten und Schmerzen in den Organen und Bereichen, die mit diesem spezifischen Meridian verbunden sind. 

Die Traditionelle Chinesische Medizin verwendet eine Vielzahl von Praktiken wie Akupunktur, Akupressur, Schröpfen, Massagen und Kräuterkunde, um Energiefluss, Balance und optimale Gesundheit zu fördern. Praktizierende der Traditionellen Chinesischen Medizin empfehlen auch eine Praxis namens Qigong, um den Qi-Fluss, optimale Gesundheit und Balance in Geist und Körper zu fördern.

3. Wo Yoga und Chinesische Medizin sich ähneln

Wenn Du schon eine Weile Yoga praktizierst, wirst Du hier wahrscheinlich schon einen Zusammenhang erkennen können. Eines der wichtigsten Prinzipien des Yoga ist die Förderung der geistigen und körperlichen Gesundheit durch den richtigen Energiefluss im Körper. Yoga verwendet ruhige Körperhaltungen, die mehrere Minuten lang gehalten werden und oft auch auf die Körpermeridiane ausgerichtet sind. 

Durch diese Posen stimuliert Yoga die Energiebahnen, die mit jedem Meridian verbunden sind. Das Halten der Posen über einen längeren Zeitraum beeinflusst das Bindegewebe, welches die Körperzellen an Ort und Stelle hält. 

Bei gesunden Menschen ist dieses Bindegewebe stark und flexibel, aber bei kranken Menschen kann es starr und fest sein. Indem wir die Posen ausführen und halten, können wir blockierte Energie im Bindegewebe freilassen, wodurch sich der allgemeinen Gesundheit verbessert.

In der TCM werden die Meridiane auch mit bestimmten Emotionen wie Angst, Wut und Aufregung in Verbindung gebracht. Übermäßige Emotionen sollen das Gleichgewicht des Körpers stören. Chinesische Mediziner behandeln das Organ und die mit dem Organ verbundenen Emotionen, um das autonome Nervensystem auszugleichen und den Energiefluss zu fördern.

Im Yoga nutzen wir unseren Körper und Geist, um Balance und Harmonie zu fördern. Atemtechniken werden genutzt, um den Sauerstofftransport und die Durchblutung zu fördern sowie um Körper, Geist und Emotionen zur Ruhe zu bringen. 

Am Ende des Tages zielen beide Praktiken auf den Energiefluss und eine Balance von Körper und Geist ab, um die allgemeine geistige und körperliche Gesundheit zu fördern – sie nutzen dabei einfach nur unterschiedliche Methoden. 

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4. Möglichkeiten, Yoga und Chinesische Medizin zu kombinieren

So kannst Du Traditionelle Chinesische Medizin in Deine Yogapraxis integrieren, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen.

4.1. Meditation

Sowohl im Yoga und als auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin ist Meditation ein Schlüsselansatz, um Emotionen ins Gleichgewicht zu bringen und den Geist zu beruhigen. Wenn Dir Meditation schwerfällt, können Yogaposen Dir helfen, Dich zu entspannen. Gleichzeitig fördern sie den Energiefluss im Körper und das Gleichgewicht des Geistes – beides ebenfalls Schlüsselkonzepte der TCM.

Bei beiden Praktiken geht es darum, Körper und Geist miteinander zu verbinden, und Meditation ist eine großartige Möglichkeit, diese Verbindung zu fördern. Meditation dient auch der Stressminderung, was die Vorzüge dieser beiden traditionellen Praktiken noch verstärkt.

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4.2. Chinesische Pflanzenheilkunde

Chinesische Pflanzenheilkunde ist eine ausgezeichnete Ergänzung zur Yogapraxis. Das Tolle daran ist, dass sie leicht mit anderen ganzheitlichen Ansätzen kombiniert werden kann, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Pflanzenheilkunde bietet eine sicherere und natürlichere Möglichkeit, eine Vielzahl von Beschwerden ohne Medikamente zu behandeln.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden Kräuter oft in einen ganzheitlichen Behandlungsplan integriert, um den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen und den allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern. 

Praktizierende der TCM erklären, wie chinesische Fruchtbarkeitskräuter verwendet werden, um “die Hormone wieder ins Gleichgewicht zu bringen und das Fortpflanzungssystem zu unterstützen”. Adaptogene Kräuter werden auch für diejenigen empfohlen, die unter chronischem Stress leiden.

Akupunkteure integrieren oft Kräuter in ihre Behandlungspläne zur Schmerzlinderung und zur Verringerung von Entzündungen durch Krankheiten und Verletzungen. Dadurch wird auch ersichtlich, dass Yoga und chinesische Pflanzenheilkunde sich zur Linderung bei einer Vielzahl von Beschwerden sowie zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und des Wohlbefindens ergänzen und verbessern können.

4.3. Pränatale Massagen

Für werdende Mütter können pränatale Massagen in Kombination mit Yoga helfen, um Beschwerden und Schmerzen während der Schwangerschaft zu reduzieren. Der Körper einer Frau durchläuft im Verlauf der Schwangerschaft dramatische hormonelle und physische Veränderungen, und diese beiden Therapien eignen sich sehr gut, um Beschwerden zu lindern und gleichzeitig den Körper in jeder Phase der Schwangerschaft zu unterstützen.

Yoga und pränatale Massagen können dazu beitragen, das Gewebe und die Bänder straff und gesund zu halten. Dies ist entscheidend, um Probleme wie vorzeitige Wehen, Inkontinenz und Gebärmuttervorfälle zu verhindern. Diese beiden Therapien können ebenso dazu beitragen, Muskel- und Gelenkschmerzen zu lindern.

Andere häufige Beschwerden während der Schwangerschaft, bei denen pränatale Massagen und Yoga Abhilfe schaffen können, sind Rückenschmerzen, Wadenkrämpfe und Kopfschmerzen. Tatsächlich haben sich bei Ödemen, einer verstopften Nase und sogar Sodbrennen Besserungen gezeigt, wenn Yoga und Massagen kombiniert werden.

Frauen, die während ihrer Schwangerschaft Yoga praktizieren und regelmäßig Massagen erhalten, haben weniger Probleme mit Schlaflosigkeit, da sie ruhiger und weniger gestresst sind. Und beide Techniken können an jedes Stadium der Schwangerschaft angepasst werden und in Kombination auch positive Wirkungen während Wehen, Geburt und Genesung entfalten.

Pränatales Yoga kann während der Schwangerschaft für Entspannung sorgen, wie Nicole Bongartz auf TINT zeigt.

4.4. Akupunktur

Akupunktur ist eine uralte Praxis, die eine sichere und effektive Möglichkeit bietet, chronische Schmerzen und eine Vielzahl anderer gesundheitlicher Probleme zu behandeln. Sie kann auch Entzündungen reduzieren, die Flexibilität verbessern sowie hormonelles Ungleichgewicht und Fruchtbarkeitsprobleme mindern.

Akupunktur basiert auf der Theorie, dass die Energie, Qi genannt, auf verschiedenen Wegen durch den Körper fließt und die verschiedenen Organsysteme miteinander verbindet. Diese Wege können durch chronischen Stress, Krankheit oder Verletzung blockiert sein. Diese Energieblockaden können Ursache von Schmerzen und Krankheiten sein. Akupunktur soll das Qi befreien, sodass es sich wieder frei bewegen kann.

Das Einstechen der Akupunkturnadeln an verschiedenen Akupunkturpunkten im Körper fördert auch die Ausschüttung von Endorphinen. Endorphine sind als natürliche Schmerzmittel des Körpers bekannt. Sie sollen bis zu 10.000 Mal wirksamer bei der Schmerzlinderung sein als Morphin.

Akupunktur soll auch Entzündungen in Muskeln und Gelenken reduzieren, die Durchblutung fördern und das Immunsystem stärken. Sie kann verspannte Muskeln entspannen und die Bewegungsfreiheit verbessern, während gleichzeitig Belastung und Ermüdung der Muskeln reduziert werden. Akupunktur ist somit eine großartige Möglichkeit, die positiven Effekte der Yogapraxis zu ergänzen.

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4.5. Yoga und die Elemente und Jahreszeiten der TCM 

Die Traditionelle Chinesische Medizin legt einen starken Schwerpunkt auf die fünf Elemente. Diese dienen dazu, Muster und Zyklen in Bezug auf die Jahreszeiten zu beschreiben. Das Element Wasser wird mit dem Winter assoziiert, Holz mit dem Frühling, Erde mit dem Spätsommer, Feuer mit dem Sommer und Metall mit dem Herbst.

Eine Möglichkeit, die fünf Elemente der TCM in die Yogapraxis zu integrieren, besteht darin, eine Abfolge von Posen zu verwenden, die auf die aktuelle Jahreszeit abzielt. So verbindet die TCM beispielsweise den Frühling mit dem Element Holz, aber auch mit Erneuerung und Wachstum und legt den Fokus auf Leber und Gallenblase.

Leber und Gallenblase sind wichtig für die emotionale und körperliche Entgiftung. Wenn die Energie in diesen Bereichen aus dem Gleichgewicht gerät, neigen wir dazu, uns gestresst, gereizt und unruhig zu fühlen. Dadurch können wir Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen und Verdauungsstörungen bekommen. 

Unausgeglichenheiten im Element Holz können zwar jederzeit auftreten, sind jedoch im Frühjahr aufgrund der langen Stagnation des Winters tendenziell stärker ausgeprägt. Yoga ist eine wunderbare Möglichkeit, diese Stagnation zu überwinden und Leber und Gallenblase zu stimulieren. Drehungen, Vor- und Rückbeugen sowie Umkehrhaltungen sind hierfür besonders nützlich.

Und noch ein weiteres Beispiel: Im Sommer ist es eher heiß, also möchtest Du Übungen machen, die den Körper kühlen. Das bedeutet, dass die Posen langsamer und bewusster ausgeführt werden, stehende Posen für Stabilität praktiziert werden und Meditation einbezogen wird, um den Geist zu stärken und einen kühlen Kopf zu bewahren. 

Außerdem kannst Du Haltungen praktizieren, die sich auf das Element Feuer konzentrieren, wenn Du Dich träge fühlst. Dazu kannst Du zum Beispiel Sonnengrüße machen, um das Feuer im Körper zu entfachen und den Geist zu beleben.

Spüre die Verbindung von Yoga und den fünf Elementen mit Cristi Christensen und ihrer Soul Fire Elemental Activation auf TINT.

4.6. Schröpfen

Schröpfen ist eine TCM-Therapie, bei der Schröpfgläser verwendet werden, um einen Sog zu erzeugen und bestimmte Akupunkturpunkte zu stimulieren. Dies ist eine nützliche Therapie, um den Energiefluss zu stimulieren, die Durchblutung zu verbessern, Muskelverspannungen zu lösen und Giftstoffe auszuschleusen. Es ist eine uralte Technik, die Heilung und Genesung fördern soll.

Schröpfen ist besonders nützlich, um Rücken- und Nackenschmerzen zu lindern. Es wird oft in Verbindung mit Akupunktur, Massage und Yoga verwendet, um die Genesung von Erkältungen und Grippe zu beschleunigen, die Verdauung zu unterstützen, Allergiesymptome zu lindern, die Hautgesundheit zu verbessern und Stress abzubauen.

Schröpfen und Yoga ergänzen sich perfekt. Zum Beispiel zieht Schröpfen Giftstoffe an die Oberfläche und Yoga fördert die Durchblutung, damit das Lymphsystem diese Giftstoffe ausspülen kann. Beide Praktiken fördern die Durchblutung und sorgen so für eine optimale Versorgung mit heilenden Nährstoffen.

5. Zusammenfassung

Unsere moderne Gesellschaft geht oft davon aus, dass moderne Medizin besser ist als traditionelle ganzheitliche Praktiken wie Traditionelle Chinesische Medizin und Yoga. Die Wahrheit ist jedoch, dass diese ganzheitlichen und integrativen Ansätze in vielen Fällen einen länger anhaltenden und weiterreichenden Nutzen bringen können.

Dies gilt insbesondere für Menschen mit chronischen Gesundheitsproblemen, bei denen Verhaltens- und Lebensstiländerungen die Lebensqualität dramatisch verbessern können. Chronischer Stress, Schlaflosigkeit, schlechte Ernährung und Fitness tragen ebenfalls entscheidend zu vielen chronischen Problemen bei, von Diabetes bis Arthritis.

Es gibt auch Hinweise darauf, dass Änderungen des Lebensstils wie Yoga und TCM die Symptome vieler chronischer Krankheiten wie Krebs, Herzerkrankungen und sogar Migräne verlangsamen oder möglicherweise umkehren können.

Aber auch dort, wo die Schulmedizin ein Problem nicht diagnostizieren kann, können ganzheitliche Therapien besonders hilfreich sein. Das liegt daran, dass diese Therapien darauf abzielen, systemische Ungleichgewichte zu korrigieren – sowohl geistig als auch körperlich. Das Ergebnis ist eine verbesserte allgemeine Gesundheit, die weit über die Probleme hinausgeht, für die die Person ursprünglich eine Behandlung suchte.

In unserer Gesellschaft ist es gängige Praxis, bei jeder Krankheit oder jedem Schmerz eine Pille zu nehmen, aber das bringt oft nur vorübergehende Linderung. Die Kombination dieser ganzheitlichen Ansätze bietet eine bessere Lösung für nachhaltige Veränderungen und ein verbessertes geistiges und körperliches Wohlbefinden.

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Titelbild von SwapnIl Dwivedi auf Unsplash

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