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| 03.04.2020

5 Tipps für eine erfolgreiche Yogapraxis zu Hause

Wie kann man Yoga zu Hause praktizieren? Diese Frage wird sehr oft von Yogaschülern gestellt. Erst einmal ist es gar nicht so schwierig, wie es scheinen mag. Aber bekanntlich ist aller Anfang schwer – und der schwierigste Teil ist oft, die Motivation zu finden, die Yogamatte überhaupt zu Hause auszurollen.

Wer jedoch Yoga für sich selbst praktiziert, lernt eine ganz neue Facette von Yoga und auch von sich selbst kennen. Doch bevor man auf die Yogamatte springt, ist es ratsam, vorher einige Yogastunden zu nehmen. Denn so lernt man die richtige Technik oder bekommt Tipps und Tricks, worauf man in der Praxis und Ausrichtung achten sollte.

Man bekommt ein gutes Gefühl für die eigene Praxis und hoffentlich konstruktives Feedback unter Anleitung eines professionellen Yogalehrers. Du besuchst bereits regelmäßig Yoga-Kurse? Dann steht der eigenen Yogapraxis zu Hause nichts mehr im Wege.

1. Trau dich

Um Yoga allein zu praktizieren, muss man einfach anfangen. Das klingt total banal, aber so ist es. Wer immer nach Ausreden sucht oder sich einredet, nicht “gut” genug zu sein, wird nie anfangen. Jeder kennt seinen eigenen Körper am besten. Man muss nur anfangen, auf ihn zu hören.

Wenn es dir den Einstieg erleichtert, filme dich einfach beim Üben. Nicht mit der Absicht, es sofort auf Instagram zu veröffentlichen, sondern um im Anschluss daran deine eigene Praxis und Ausrichtung zu überprüfen. Wenn du dich mit einer Pose herumschlägst, ist das ein guter Weg, um zu analysieren, wo die Fehler liegen. In der Sportwissenschaft ist das eine gängige Praxis, warum also nicht auch beim Yoga?

2. Entwickle deine eigene Routine

Jeder Lehrer und Praktizierende hat im Laufe der Zeit seine eigene Yogaroutine gefunden. Viele beginnen dabei immer oder meistens mit den gleichen Übungen. Und das ist gut so! Das gibt dir nicht nur Sicherheit, sondern hilft dir auch, an Tagen, an denen du völlig in deinen Gedanken versunken bist, auf deiner Yogamatte anzukommen. Denn dann weiß der Körper, was er zu tun hat und führt dich durch deine Praxis.

Als Anfänger beginnt man am besten mit dem Sonnengruß A und/oder B. So hat man eine feste Sequenz von Übungen, die man jederzeit erweitern kann, wenn man sich sicherer fühlt.

Beginne deine Yogapraxis zu Hause mit TINT. Foto von TINT.

3. Plane deine Praxis

Überlege dir, welchen Fokus du setzen willst, bevor du auf die Yogamatte gehst oder während du die ersten Sonnengrüße machst. Möchtest du lieber die Rückseite oder die Vorderseite des Körpers dehnen? Oder vielleicht möchtest du lieber ein paar Balance-Haltungen üben?

Stell dir diese Fragen und überlege dir dann, welche Übungen dazu passen könnten, oder frag Google. Vielleicht hast du auch eine bestimmte Pose, die du besonders gerne üben möchtest. Suche dann nach Übungen, die deine Muskeln am besten auf diese Pose vorbereiten.

4. Die Reihenfolge

Eine gute Yogastunde folgt einer bestimmten Struktur. Fang langsam an, atme und bewege deinen Körper. Dies kannst du im Sitzen, Liegen, Stehen oder im Hinabschauenden Hund tun. Von hier aus beginnst du, deine Praxis intensiver zu gestalten und die Wärme in deinen Körper und deine Muskeln zu bringen. Ein paar Runden Sonnengrüße sind dafür bestens geeignet.

Jetzt bist du bereit, dich deiner Ziel-Pose zu nähern – das ist die Pose, die den Schwerpunkt deiner Praxis bildet. Bei Rückbeugen kann das zum Beispiel das Rad sein, oder die Krähe bei Armbalancen. Danach wird deine Yogapraxis sanfter mit länger gehaltenen Dehnungen und schließlich ein paar leichten Drehhaltungen zum Ausgleich für den Rücken.

Dann kommt das, worauf sich beim Yoga alle am meisten freuen: Savasana. Dabei kann es ratsam sein, einen Wecker zu stellen, damit du nicht einschläfst. Schließlich hast du keinen Lehrer, der dich aufweckt.

5. Nutze weitere Quellen

Inzwischen gibt es unzählige YouTube-Videos, Online-Yoga-Studios und Bücher, die dir dabei helfen, auf eigene Faust außerhalb eines Yogastudios zu praktizieren. Du kannst zum Beispiel das Buch Yoga Workouts von Mark Stephens benutzen. Eine weitere großartige Quelle der Inspiration für deine eigene Praxis zu Hause ist unsere Plattform TINT, auf der du mit den weltbesten Yogalehrern trainieren kannst. So kannst du sichergehen, dass deine Praxis nicht nur ungefährlich und gesundheitsfördernd, sondern auch so effektiv wie möglich ist.

In Building Blocks for a Transformational Home Practice auf TINT beispielsweise teilen Desirée Rumbaugh und Andrew Rivin ihre Erfahrungen mit dir und begleiten dich mit durch deine Yogapraxis zu Hause. Dieses Programm liefert Anleitungen zu einer Vielzahl verschiedener Yogaposen, wie z.B. Stehhaltungen, Rückbeugen, Hüftöffnern, Umkehrhaltungen und Armbalancen.

Praktiziere zu Hause mit Desirée Rumbaugh und Andrew Rivin auf TINT.

Wenn Yoga für dich völlig neu ist, kannst du auch mit Matt Giordanos Yoga for Non-Yogis beginnen, das du kostenlos auf TINT anschauen kannst.

Zu Hause Yoga zu praktizieren ist wunderbar und stellt eine tolle Ergänzung zu deiner sonstigen Yogapraxis dar. Dennoch kann es einen Besuch bei deinem Lieblingslehrer nicht ersetzen. Im besten Fall wirst du gut angeleitet und ausgerichtet und mit etwas Glück bekommst du am Ende eine kleine Massage.

Zu Hause kannst du es dir bequem machen, dein eigenes Tempo finden, noch besser auf deinen eigenen Körper hören und dich nicht durch einen Blick auf die Yogamatte des Nachbarn ablenken lassen.

Viel Spaß bei der Yogapraxis und wie immer beim Yoga: Höre auf deinen Körper und lass dein Ego vor der Tür. Du kannst es dir anschließend zurückholen, wenn du es unbedingt brauchst.

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